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Allgemeines:
Schamanische
Methoden sind die wahrscheinlich ältesten Techniken der Menschheit
um Probleme zu lösen und an sich selbst zu arbeiten. Es gibt identische
Grundlagen, gleich ob indianische, sibirische, australische oder südamerikanische
Schamanen. Die auch in Mitteleuropa lebendige Tradition, wurde im Laufe
der Inquisition (Hexenverfolgung) fast ausgerottet. Es gibt mehrere
Arten dieses Wissen für uns wieder lebendig zu machen. Möglichkeiten
dazu sind:
Bei all diesen
Arten geht es hauptsächlich darum, im Umfeld helfend und heilend zu
wirken und gleichzeitig sich selbst weiter zu entwickeln. Im Laufe des
Seminars werden verschiedene Methoden vorgestellt und Grundtechniken
vermittelt, mit den man danach im Prinzip alleine weiterarbeiten
kann. So kann jeder Teilnehmer seinen eigenen Weg gehen oder
finden: Der eine beim schamanischen Reisen, der andere mit rituellen
Körperhaltungen, ein dritter beim Heilen mit Schamanischen Schilden
oder Medizinsteinen. Der Kontakt mit Lehrern in anderen Realitäten machen
sonstige Lehrer überflüssig. Wesentlich ist es, zu lernen schamanisch
zu „Reisen". Die Trommel mit dem rhythmischen 210-er Schlag ist die
tragende Kraft und versetzt uns in eine leichte Trance. In dieser Trance
nehmen wir Kontakt mit anderen Wirklichkeiten auf und erhalten Rat oder
Hilfe.
Für den Schamanen
gibt es keine Unterscheidung zwischen: „innen" oder „außen",
Einbildung oder Wahrnehmung. Schamanismus ist weder Religion,
noch ein verbindlicher Heilweg. Es gibt keine Lehren, die geglaubt werden
müssen, keine Oberschamanen, die Autorität ausüben. Was hauptsächlich
zählt ist die eigene Erfahrung. Selbst Jesus wird nachgesagt
(Eugen Drewermann und sonstige Theologen) sich bei seinen Heilungen
schamanischer Methoden bedient zu haben (Joh. 9,1ff). Alle, die das
„Reisen" lernen wollen, schaffen es auch!
Ein paar schamanische
Grundsätze:
- Jede Wahrnehmung
ist als real anzusehen
- Der Schamane
nimmt jede Wahrnehmung gleichberechtigt ernst und erkennt alle Realitäten
an, auch die Dinge die ihn umgeben
- „Eingebildete"
Sachen gibt es nicht
- Experte ist
jeder selbst
- Es gibt keine
Hierarchie, keine Autoritäten, jeder kann nur für sich selbst feststellen,
was er erlebt hat
- Das erste Gefühl
ist immer das richtige
- Der erste Eindruck,
nicht durch den Verstand gefiltert, stimmt.
- Rückkehr zum
Wissen vor dem Denken
- Den Verstand
zurücknehmen um neue Erfahrungsmöglichkeiten zu sammeln
- Lachen darf
man über alles, ehrfürchtiger Bierernst ist nicht angesagt
Schamanische
Reisen - der Weg zu Deinen inneren Bildern
Die Schamanische Reise ist vergleichbar mit einer Reise in das Märchenland
von Frau Holle. Ähnlich wie die beiden jungen Frauen begegnen wir
unseren inneren Bilder. Die monoton geschlagene Trommel bringt uns sicher
in andere Realitäten und verbindet unsere beiden Gehirnhälften,
so dass wir mit unseren emotionalen und rationalen Empfindungen auf
die Reise gehen. Wir sind mit all unseren Sinnen, nicht nur visuell,
unterwegs. Wir sehen Bilder, hören Musik, riechen Düfte und
schmecken exotische Früchte. Von der Trommel begleitet und von
unserem Krafttier sicher geführt treten wir mit unserem inneren
Lehrer in Verbindung und bekommen Antworten auf unsere persönlichen
Fragen.
Schamanische
Schilde
Schamanische Schilde werden für alle möglichen Situationen und Bedürfnisse
gehoben. Sie stehen für das ganze Spektrum von Wünschen, die ein Mensch
an das Leben haben kann. Einige befassen sich ganz handfest mit der
Bitte um berufliches Fortkommen, andere mit gesundheitlichen Störungen
oder Behinderungen am Arbeitsplatz. Andere sind aus dem Wunsch nach
innerer Entwicklung heraus formuliert worden.
Die Erkenntnisse der Schamanen führten z. B. im chinesischen Bereich
dazu, daß der Feng-Shui-Kundige sich sehr genau mit der Gestaltung eines
Firmenemblems auf Briefbögen, Visitenkarten oder Fassaden befaßt; denn
er weiß, daß davon Erfolg oder Mißerfolg eines Unternehmens abhängen
kann. In ganz China, auch in den modernen Metropolen Hongkong und Singapur
kann man unzählige Geschichten hören, die davon berichten, wie es mit
einer Firma aufwärts ging, nachdem diese Embleme geändert wurden.
Wenn man die schamanischen Welten mit der richtigen Einstellung betritt
und in Entschiedenheit und Demut um Hilfe bittet, so halten sie für
uns nur das bereit, was LEBEN fördert.
Schwitzhütte
- Die Hütte der heiligen Steine
Die uralte Zeremonie der Schwitzhütte ist ein wichtiger Bestandteil
des Schamanismus. Sie war auch unseren Vorfahren bekannt und hilft dabei
uns auf der körperlichen, geistigen und spirituellen Ebene zu
reinigen. Oftmals wird die Schwitzhütte neu gebaut. Dazu werden viele
Weiden- oder Haselnußzweige benötigt, die dann nach einer bestimmten
Vorgehensweise zu einer Halbkugel gebogen und zusammengebunden werden.
Darüber werden Decken gelegt, so dass es dunkel in der "Gebärmutter
von Mutter Erde" ist. Wir
als ihre Kinder sitzen darin, egal wie alt wir sind, um dann nach der
Zeremonie wie neugeboren aus der Schwitzhütte zu krabbeln.
In der Schwitzhütte verschmelzen die Elemente mit den Gefühlen der Menschen:
Wasser, Luft, Feuer und Erde werden mit Hilfe von uralten Liedern zu
einem Gebet. Ein Gebet für unsere Kinder und Familien, für den Maulwurf
unter der Erde, für den Adler und seine heiligen Kreise - ein Gebet
für alle Geschöpfe und die Schöpfung.
Es gibt die Reinigungsschwitzhütte" mit 4 Kreisen und eine Heilungsschwitzhütte
mit 16 Kreisen. Ein Kreis ist ein Durchgang vom Schließen der Tür bis
zum letzten Gebet oder Gesang, danach wird die Tür wieder geöffnet.
Während des Rituals halten wir Innenschau und lernen, mit unserem
Herzen zu sehen. Die Schwitzhütte symbolisiert die Mitte der
Erde, den Ort der Erneuerung, an dem wir alles "sterben" lassen,
um wiedergeboren zu werden. Wir lernen durch die Schwitzhütte dem Großen
Geheimnis zu begegnen. Der Weg zum inneren Frieden führt über den Respekt
und die Achtung vor MUTTER ERDE und allen Lebewesen. Während
der Schwitzhütten-Zeremonie gilt die "indian time", was heißt:
Alles geschieht zu seiner Zeit - Alles hat seine Zeit. Genieße die
Zeit.
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